ECHO Klassik ohne musikalische Grenzen
Star-Countertenor Philippe Jaroussky begleitet ECHO-Preisträgerin Christina Pluhar
Berlin, 24. September 2009 - Die Genre-Grenzen sind fließend zwischen Barock, Jazz, Folk, kubanischen Klängen und Pop. Vier Ensembles erhalten am 18. Oktober den ECHO Klassik in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen": das Calmus Ensemble Leipzig, Classica Cubana, das Uri Caine Ensemble sowie Christina Pluhar zusammen mit L'Arpeggiata. Das Publikum in der ausverkauften Dresdner Semperoper sowie die ZDF-Zuschauer zu Hause dürfen sich auf grenzenloses Musizieren freuen. Classica Cubana und Christina Pluhar mit L'Arpeggiata geben bei der Preisverleihung eine Kostprobe ihres Könnens. L'Arpeggiata präsentieren ein Stück aus ihrer preisgekrönten Einspielung zusammen mit dem Star-Countertenor und ECHO Klassik Sänger des vergangenen Jahres, Philippe Jaroussky.
Crossover beim ECHO Klassik 2009! Jedes Jahr ehrt die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie, die herausragendsten Aufnahmen, welche die Grenzen klassischer Musik erfolgreich überschreiten. Am 18. Oktober gehen die Trophäen an vier Ensembles, zwei von ihnen treten bei der Preisverleihung auf:
Vokalgruppen galten früher in der Konzertszene als ungewöhnlich, fast exotisch. Dass sich das geändert hat, beweist das Calmus Ensemble Leipzig. Für Ihre Einspielung „Lied: gut! - Die schönsten Volkslieder" wird das fünfköpfige Ensemble von Anja Lipfert (Sopran), Sebastian Krause (Countertenor), Tobias Pöche (Tenor), Ludwig Böhme (Bariton)
und Joe Roesler (Bass) mit einem ECHO belohnt. Neben deutscher Renaissance- und Barockmusik enthält ihr Repertoire auch romantische und zeitgenössische Musik aber auch Pop, Folk, Jazz, Chansons und Evergreens der zwanziger Jahre.
„Classica Cubana" heißt das Erfolgsalbum der Flötistin Anette Maiburg, dem kubanischen Gitarristen Joaquín Clerch und seinem Landsmann, den virtuosen Tres-Spieler Pancho Amat. Das Trio verbindet in dem Crossover-Projekt kubanische Rhythmen mit Folklore, Latin und Jazz. Das Ensemble schafft eine herzerfrischende Balance zwischenanischer Lebensfreude und tiefster Melancholie. Bei der ECHO Klassik-Verleihung
nehmen die drei Künstler dafür die Trophäe entgegen und tauchen als Dankeschön die Semperoper in kubanische Klänge.
„The Othello Syndrome" ist eine Adaption von Verdis Oper „Othello" und verschaffte dem Uri Caine Ensemble in diesem Jahr schon eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Classical Crossover Album". Mit dem ECHO Klassik in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen" erhält das Ensemble nun das deutsche Pendant. Bereits 2003 führte Uri Cane
„The Othello Syndrome" als musikalischer Leiter der Biennale in Venedig erstmals auf. Der in der New Yorker Jazzszene tief verwurzelte Caine, verwandelt Giuseppe Verdis Oper in eine musikalische Neuinterpretation mit Jazz und Pop-Elementen, Rhythm & Blues, Be Bop und elektronischen Sounds.
Die vierten im Bunde der Klassik ohne Grenzen-Preisträger 2009 sind Christina Pluhar und ihr Ensemble L'Arpeggiata. Mit ihren barocken Instrumenten wie Harfe, Theorbe und Violine sowie einem alpenländisch-folkloristischem Hackbrett und einem jazzigen Zink,
überschreiten sie die Grenzen zwischen Barock und Jazz und begeistern ihr Publikum in Europa, Südamerika und Australien. Für ihre neue CD „Teatro d'amore" wird das Ensemble im Herbst mit einem ECHO geehrt. L'Arpeggiata begibt sich dabei auf einen ungewöhnlichen
Streifzug durch die Musik Claudio Monteverdis. Unterstützt werden sie von dem Star-Countertenor und ECHO Klassik-Sänger des Jahres 2008, Philippe Jaroussky, sowie der Sängerin Núria Rial, die in diesem Jahr den ECHO Klassik in der Kategorie „Nachwuchs-Künstlerin des Jahres" erhält. Zusammen zeigen sie am 18. Oktober dem Publikum in der Dresdner Semperoper und den ZDF-Zuschauern, dass Klassik musikalische Grenzen überwindet.
Für Informationen, Bildmaterial und Interview-Wünsche stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Weitere Informationen und Bildmaterial zu allen Preisträgern finden Sie auf der Internetseite www.echoklassik.de
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