Jerusalem Quartet

Das Jerusalem-Quartett ließ sich nach seiner Gründung im Jahr 1993 in Jerusalem von dem Violinisten Avi Abramovitch beraten. Das junge Quartett machte sich im internationalen Musikleben rasch einen Namen: es gewann 1996 den ersten Preis für Kammermusik der Jerusalem Academy und 1997 einen Doppelpreis beim internationalen Wettbewerb von Graz, wo es mit Werken von Kurtág und Bartók glänzte. Von 1999 bis 2001 wurde das Quartett von der BBC gefördert (BBC New Generation Artists) und erhielt 2003 den erstmals verliehenen Borletti-Buitoni Trust Award.
Das Jerusalem-Quartett, das bereits eine feste Größe des europäischen und amerikanischen Musiklebens geworden ist, gastierte in der Londoner Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam, in den Berliner und Dortmunder Konzerthäusern und in der Kölner Philharmonie, aber auch in Brüssel, Paris, München, Luxemburg, Genf, Chicago, New York und Washington. Es nahm an den Vancouver Recital Series, am Verbier Festival und an den Robeco Summer Concert Series in Amsterdam teil. 2007 gab das Quartett Konzerte in Australien und Japan. Es ist "Quartet-in-Residence" im Rahmen der australischen Organisation Musica Viva von 2006 bis 2009.
Das Jerusalem-Quartett arbeitet regelmäßig mit Mitsuko Uchida, Jessye Norman, Daniel Barenboim, Elena Bashkirova, Tabea Zimmermann, Natalia Gutman, Itamar Golan, Boris Pergamenschikow, und den Quartetten Vermeer und Pra ák.
Seine Aufnahmen für harmonia mundi, Werke von Dvorák (mit Stefan Vladar), Schostakowitsch und Haydn wurden mit mehreren internationalen Preise ausgezeichnet.
Das Jerusalem Quartet dankt Daniel Barenboim besonders für die Leihgabe des Sergio Perresson-Cellos von Jacqueline du Pré an Kyril Zlotnikov.
Alexander Pavlovsky, Violine
Sergei Bresler, Violine
Amichai Grosz, Bratsche
Kyril Zlotnikov, Cello

