Fabio Luisi
Generalmusikdirektor
ist seit der Saison 2007/08 Generalmusikdirektor der Sächsischen Staatsoper Dresden und damit auch Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden.
Geboren 1959 in Genua
studierte er zunächst Klavier bei Aldo Ciccolini in Paris und absolvierte später ein Dirigierstudium bei Milan Horvat in Graz.
Nach einem ersten Festengagement am Grazer Theater debütierte er ab 1987 in rascher Folge an den Staatsopern in Berlin, München und Wien, denen er seither als Dirigent zahlreicher Premieren und Wiederaufnahmen eng verbunden ist.
Von 1995 bis 2000
war Luisi Chefdirigent des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters Wien, von 1997 bis 2002 leitete er in gleicher Funktion das Orchestre
de la Suisse Romande in Genf, von 1999 bis 2007 auch das MDR Sinfonieorchester in Leipzig. Seit 2005 ist er Chefdirigent der Wiener Symphoniker.
Neben seinen festen Positionen gastiert Luisi regelmäßig bei weltweit führenden Orchestern, Opernhäusern und Festivals. Eine besonders erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn seit 2005 mit der Metropolitan Opera in New York.
Salzburger Festspiele
Mit der Sächsischen Staatskapelle arbeitete er erstmals 2002 bei den Salzburger Festspielen zusammen, seitdem dirigierte er in Dresden u.a. Opern von Wagner (darunter der komplette «Ring»), Verdi, Puccini und Strauss. Im Konzertbereich reicht das Repertoire von der Wiener Klassik bis zu Strauss, Mahler und den aktuellen Werken des «Capell-Compositeurs» - eine Einrichtung, die auf Luisis Initiative zurückgeht.
Tourneen durch ganz Europa
und ein Gesamtgastspiel der Sächsischen Staatsoper in Tokyo bestätigen bislang die erfolgreiche Zusammenarbeit. Für Sony Classical nimmt Luisi mit der Staatskapelle einen neuen Richard-Strauss-Zyklus auf, in dessen Rahmen bereits mehrere hoch gelobte Aufnahmen erschienen sind. Fabio Luisi ist Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst und wurde 2006 mit dem Orden «Cavaliere Ufficiale» der italienischen Republik ausgezeichnet.


